Öffentliche Einrichtungen und kritische Infrastrukturen müssen beides leisten: einen offenen Charakter ausstrahlen und zugleich sensible Bereiche schützen. Neue Vorgaben wie NIS 2, CER und das KRITIS-Dachgesetz verändern allerdings die Anforderungen – und machen physische Sicherheit zu einem zentralen Bestandteil von Resilienz.
Warum der Sicherheitsbedarf steigt
Für öffentliche Einrichtungen und KRITIS-Betreiber hat sich der Sicherheitsanspruch spürbar verschoben: Risiken sind vielfältiger geworden, und physische Vorfälle treten oft gemeinsam mit digitalen Bedrohungen auf. Zugleich entstehen durch NIS 2, CER und das KRITIS-Dachgesetz neue Mindestvorgaben, die Resilienz nachweisbar machen sollen. Kommunen stehen dabei vor einer Doppelrolle: Sie müssen offen und bürgernah bleiben, aber zugleich sensible Bereiche wie Leitstellen, Serverräume sowie Energie- oder Versorgungszonen zuverlässig schützen.
Mechanische Schließsysteme geraten hier schnell an Grenzen. Verlorene oder kopierte Schlüssel erzeugen gravierende Sicherheitslücken und hohe Kosten über den Lebenszyklus. Gemischt genutzte Zonen lassen sich damit nur schwer kontrollieren. Fehlen allerdings belastbare Protokolle, wird es schwierig,
Vorfälle aufzuklären und Audits bzw. gesetzlich geforderte Nachweise zu erbringen. Gefragt ist daher ein ganzheitlicher Sicherheitsprozess: klare Rollen- und Zonenmodelle, nachvollziehbare Zutrittsereignisse und die Fähigkeit, schnell zu reagieren.
Wie moderne Zutrittskontrolle Anforderungen erfüllt
Elektronische Zutrittskontrolllösungen schließen diese Lücke, weil sie Berechtigungen rollenbasiert vergeben, Ereignisse automatisch protokollieren und Rechte in Echtzeit anpassen oder entziehen können – etwa bei Verlust eines Mediums. Ein strukturiertes Besuchermanagement ergänzt das Konzept: Externe erhalten nur zeitlich und räumlich begrenzt Zutritt, Verantwortlichkeiten werden dokumentiert und Prozesse werden planbarer und transparenter, gerade bei hohem Publikumsverkehr.
Wichtig ist, dass die Systeme selbst robust ausgelegt sind. „Security by Design“ bedeutet u. a. verschlüsselte Datenübertragung zwischen Software, Datenbank und Türhardware sowie sichere Identmedien, etwa RFID-Lösungen mit höchster Verschlüsselung. In besonders sensiblen Bereichen können ergänzend DSGVO-konforme biometrische Verfahren die Identitätsprüfung unterstützen, sofern sie in transparente Prozesse eingebettet sind. Zusätzliche Wirkung entsteht durch Integration: Die Kopplung mit Brandmeldeanlagen, Videoüberwachung, Fluchtwegsteuerung oder Leitstellen ermöglicht automatisierte Abläufe – vom Freischalten im Brandfall bis zur gezielten Sperrung bei kritischen Ereignissen. Die Anbindung an IT-Systeme wie Active Directory gewährleistet eine einheitliche Berechtigungsstruktur über Systemgrenzen hinweg. So wird Zutrittskontrolle zu einem auditfähigen Baustein für resilienten Gebäudebetrieb – wie ihn Hersteller wie Salto in modernen Systemarchitekturen umsetzen.
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