In der politischen Debatte um das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) dominieren Wärmepumpen und Fassadendämmung die Diskussion. Was dabei zu wenig Beachtung findet: Die Beleuchtung bietet öffentlichen Gebäudebetreibern einen mindestens ebenso wichtigen Hebel, um die Effizienzbestimmungen des Bundes zuverlässig zu erreichen.
Das GModG überführt zentrale Punkte der europäischen Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) in deutsches Recht und setzt klare Fristen: Nichtwohngebäude wie Rathäuser, Schulen, Verwaltungsgebäude und kommunale Betriebe, die bestimmte Effizienzstandards nicht erfüllen, müssen bis 2030 bzw. 2033 saniert werden. Gleichzeitig wird die Pflicht zur Gebäudeautomatisierung massiv ausgeweitet: Die relevante Schwelle für die Anlagenleistung sinkt bis Ende 2029 von bisher 290 kW auf nur noch 70 kW – womit künftig nahezu jedes größere öffentliche Gebäude von der Regelung betroffen sein wird.
Der Verbrauch sinkt sofort
Für öffentliche Haushalte mit knappen Ressourcen zählt vor allem eines: Die Investition muss sich schnell rechnen. Genau das ist bei einer Beleuchtungssanierung der Fall. In den meisten Nichtwohngebäuden entfällt der Großteil des Stromverbrauchs auf die Beleuchtung. Durch den Umstieg auf LED sinkt der Bedarf umgehend um bis zu 70 Prozent. Die Projektkosten amortisieren sich so innerhalb kürzester Zeit. Wird das System zusätzlich um ein System zur intelligenten Lichtsteuerung erweitert – mit automatischer Belegungserkennung und bedarfsgerechter Zonierung – entsteht die Grundlage für eine umfassende Gebäudeautomation, die sich von einem zentralen Punkt aus verwalten lässt.
Offen und erweiterbar
Signify Interact, die vernetzte Managementplattform von Signify, setzt hierfür auf offene Schnittstellen, über die das System auch mit anderen Gewerken kommunizieren kann. Wie genau das aussehen kann, hat Signify erst kürzlich mit Jung demonstriert: Beide Seiten haben ihr smarten Systeme so füreinander geöffnet, dass sich die Licht- und Wärmeregulation aufeinander abstimmen lässt. Beleuchtung und Heizung reagieren in Echtzeit auf den Bedarf – genau so, wie es das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt. Weil Signify Interact vollständig über Funk kommuniziert, ist die Integration auch in denkmalgeschützten Gebäuden oder im laufenden Betrieb ohne aufwändige Kabelarbeiten möglich. Schulen, Rathäuser und Kultureinrichtungen lassen sich so Schritt für Schritt modernisieren, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen – ein entscheidender Vorteil für die Praxis.
KONTAKT
Signify GmbH
Röntgenstraße 22
D-22335 Hamburg
00800/ 7445 4775
Moritz Lutze, Segment Marketing Manager bei Signify, moritz.lutze@signify.com

