
Präzise Pegeldaten sind eine wesentliche Grundlage für Sicherheit und Effizienz in Wasserwirtschaft und Industrie. Redundante Messsysteme mit physikalisch unterschiedlichen Sensoren ermöglichen eine kontinuierliche Plausibilitätsprüfung, erhöhen die Datenqualität deutlich und gewährleisten auch unter anspruchsvollen Bedingungen eine dauerhaft hohe Betriebssicherheit.
Pegelstände spielen eine zentrale Rolle für den sicheren Betrieb wasserwirtschaftlicher und industrieller Anlagen. Mit steigenden Anforderungen an Umwelt-, Prozess- und Betriebssicherheit wird deutlich, dass klassische Einzelmesssysteme insbesondere an abgelegenen oder schwer zugänglichen Messstellen schnell an ihre Grenzen stoßen. Gefordert sind Lösungen, die langfristig präzise, ausfallsicher und wartungsarm arbeiten.
Ein zukunftsweisender Ansatz ist die redundante Pegelmessung, bei der zwei unabhängig arbeitende Sensoren an einem Mess- punkt eingesetzt werden. Der entscheidende Mehrwert liegt in der Kombination physikalisch unterschiedlicher Messprinzipien. Die parallel erfassten Messwerte werden kontinuierlich miteinander verglichen und auf Plausibilität geprüft. Abweichungen lassen sich so frühzeitig erkennen, fehlerhafte Messungen zuverlässig identifizieren.
Diese Form der Selbstverifikation steigert die Messsicherheit erheblich und reduziert manuelle Kontrollmessungen auf ein Minimum. Gleichzeitig ermöglicht sie eine vorausschauende Wartungsplanung, da Veränderungen im Messverhalten frühzeitig sichtbar werden. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Anlagenverfügbarkeit bei gleichzeitig sinkendem Wartungsaufwand.
Für die redundante Sensorik lassen sich berührungslose Verfahren wie Ultraschall- oder Radarsensoren mit hydrostatischen Pegelsonden kombinieren. Dadurch bleiben Messungen auch unter anspruchsvollen Bedingungen – etwa bei Hochwasser, starken Temperaturschwankungen oder Verschmutzungen – stabil und zuverlässig. Robuste Bauformen und hohe Schutzarten bis IP68 gewährleisten einen dauerhaften Einsatz selbst in rauen Umgebungen.
Die Messdaten werden in modernen Datenloggern gespeichert und über gängige Mobilfunkstandards automatisiert übertragen. Eine zentrale Plattform ermöglicht die Visualisierung, Analyse und Alarmierung in Echtzeit. Grenzwertüberschreitungen oder unplausible Messwerte werden sofort gemeldet und können nahtlos in bestehende Systeme integriert werden.
Redundante Pegelmesssysteme schaffen damit weit mehr als eine zusätzliche Sicherheitsreserve: Sie setzen neue Maßstäbe für eine intelligente, zuverlässige und zukunftssichere Pegelüberwachung – insbesondere in sensiblen Anwendungen wie Hochwasserschutz, Grundwasserbeobachtung oder industrieller Füllstandsmessung.
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