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Bildquelle: Stadtwerke Stuttgart)

Die Wasserstoff-Pipeline ist im Bau

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By Yasmin Keller on 20. Mai 2026 Energie, Infrastruktur

Stuttgarter Wasserstoffprojekt geht in die nächste Umsetzungsphase durch die Stadtwerke Stuttgart-Gruppe – Tiefbauarbeiten in drei Stadtbezirken

Tonnenschwere Baumaschinen sind im Stadtbezirk Stuttgart-Wangen am Start: Sie markieren den Bau der Wasserstoff-Pipeline, einem wesentlichen Modul des Stuttgarter Wasserstoffprojekts. Es besteht aus einem Hub am Hafen in Stuttgart-Wangen, in dem grüner Wasserstoff produziert werden soll. Weiterer Bestandteil ist die Pipeline für den Transport zu potenziellen Kunden, die im ersten Schritt auf einer Länge von rund vier Kilometern entlang des Neckars gebaut wird. Nun heißt es: Trassierung, Grabenbau, Verlegen und Verfüllen im Akkord. Denn innerhalb von nur einem Jahr sollen die Pipeline-Bauarbeiten in den Stadtbezirken Wangen, Hedelfingen und Ost abgeschlossen sein. „Wir freuen uns, dass die Arbeiten an der Pipeline als bedeutendes Teilprojekt des Green Hydrogen Hub Stuttgart anlaufen, um das Wasserstoffprojekt im Stuttgarter Hafen voranzubringen. Mit der neuen Pipeline schaffen wir die notwendige Infrastruktur für die Verteilung unseres grünen hochreinen Wasserstoffs, der am Green Hydrogen Hub produziert wird“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. Die Stadtwerke Stuttgart bieten zum Baustart öffentliche Informationsveranstaltungen am 27. Mai und 8. Juni 2026, jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr, in der EnergiePlaza in der Kesselstraße 23 an. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: www.stadtwerke-stuttgart.de/wasserstoff-infoveranstaltung/.

Während des Pipeline-Baus werden Hochspannungskabel verlegt

Die Stuttgart Netze GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Stuttgart, nutzt die Tiefbauarbeiten, um gleichzeitig Leerrohre für neue Stadtwerke Stuttgart GmbH Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Kesselstraße 21-23 70327 Stuttgart presse@stadtwerke-stuttgart.de

Hochspannungskabel (110 Kilovolt) in der Pipeline-Trasse zu verlegen. Über 110-kV-Kabel sind große Industrieanlagen an das Versorgungsnetz angeschlossen. „Als Netzbetreiber sorgen wir dafür, dass die Stromversorgung für alle Kundengruppen langfristig sicher funktioniert und fit ist für die Anforderungen der Energiewende“, sagt Marlies Hummel-Dietz, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stuttgart Netze. „Durch die koordinierten Arbeiten heben wir Synergien, die Kosten sparen und die Beeinträchtigungen für Anrainer und den Verkehr deutlich verkürzen.“

Partner forcieren Wasserstoffproduktion in der Region

Die H2 GeNeSiS-Pipeline ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Stuttgart (SWS), der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG, des Steinbeis-Innovationszentrums energieeffiziente und emissionsfreie Technologien und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW. Sie ist außerdem ein entscheidender Bestandteil des Green Hydrogen Hubs Stuttgart im Stuttgarter Hafen. Die Wasserstoffprojekte der Stadtwerke Stuttgart werden gefördert aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union, vom Land Baden-Württemberg und vom Verband Region Stuttgart. Der Green Hydrogen Hub erzeugt im Endausbau bis zu 1.200 Tonnen hochreinen grünen Wasserstoff pro Jahr. Die Verteilung erfolgt über die neue Pipeline direkt zu angeschlossenen Abnehmerinnen und Abnehmern, alternativ werden sie via Trailer über die Straße beliefert. Der produzierte Wasserstoff ist gemäß Renewable Fuels of Non-Biological Origin (RFNBO) zertifiziert. Für die Wasserstoffproduktion wird ausschließlich Sonnen- und Windstrom verwendet. Er ist ein wichtiges Bindeglied für eine optimale Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und trägt dadurch wesentlich dazu bei, die Energiewende effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

www.stadtwerke-stuttgart.de

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Yasmin Keller

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