Difu-Berichte 3/2026: Forschung für Stadtentwicklung und Klimaschutz
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat die dritte Ausgabe seines Magazins „Berichte“ im Jahr 2026 veröffentlicht. Die kostenfrei verfügbare Vierteljahreszeitschrift informiert über Forschungsergebnisse, neue Projekte, Publikationen, Fortbildungen und Veranstaltungen zu kommunalen Aufgaben. Inhaltlich reicht das Spektrum von Klimaschutz und Energiewende über Stadtentwicklung und Infrastruktur bis zum Katastrophenschutz.
Im einleitenden Standpunkt plädieren Jens Libbe und Stephanie Bock dafür, Forschung als Treiber für Innovationen in Stadt und Land zu verstehen. Forschungsförderung des Bundes solle Nachhaltigkeit nicht allein als Technologiethema behandeln, sondern Kommunen frühzeitig einbeziehen und kontinuierliche Strukturen schaffen. Damit verbindet der Beitrag wissenschaftliche Förderung mit der Frage, wie neue Lösungen tatsächlich in Städten und Gemeinden ankommen.
Mehrere Beiträge behandeln kommunale Klimapolitik: Nachhaltigkeitsindikatoren, Green Budgeting, Kooperationen für die Energiewende und neue Daten für Treibhausgasbilanzen. Weitere Themen sind die energetische Sanierung von Einfamilienhäusern, sozialverträglicher Klimaschutz im öffentlichen Verkehr und Gebäudeleerstand.
Neue Projekte befassen sich mit kommunaler Wärmeplanung, dem Bau-Turbo, Brücken und der Neuverteilung von Verkehrsflächen. Hinzu kommen Vorhaben zu Anpassungszentren und Regenwassernutzung. Die Themen zeigen, dass Klimaanpassung, Wohnraumentwicklung und Infrastruktur zusammengedacht werden müssen.
Der Veranstaltungsteil greift unter anderem neue Vorgaben zur Klimaanpassung, Hitzevorsorge, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung auf. Für kommunale Entscheider bietet das Heft damit einen kompakten Überblick über laufende Forschung und übertragbare Praxisansätze. Die Ausgabe 3/2026 steht als vollständiges PDF kostenlos auf der Difu-Website zur Verfügung.
Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

