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Digitale Technologien steigern Sicherheit und Komfort

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By Redaktion on 28. März 2019 Informationstechnik, Schwerpunkte

Die Union international des Transport Publics hat in den Jahren 2017/2018 zusammen mit Axis Communications eine Umfrage bei Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs weltweit durchgeführt. Ziel war es, einen Überblick der aktuellen Trends und den Einsatz von Videoüberwachung in Bussen, Zügen, Straßenbahnen oder den jeweiligen öffentlichen Bereichen zu erhalten. Die Studie wurde erstmals 2015 durchgeführt.

In den letzten Jahren hat der Einsatz von Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr deutlich zugenommen. Dadurch stieg auch der Sicherheitsstandard in den Städten. Die Umfrage zeigt, dass Mitarbeiter und Fahrgäste zunehmend den Wert der Videoüberwachungstechnologie im öffentlichen Verkehr schätzen, insbesondere im Hinblick auf die positiven Auswirkungen auf die Sicherheit. Das Potenzial von Echtzeitunterstützung, das bereits im Jahr 2015 prognostiziert worden ist, wurde nun im Jahr 2018 mehr und mehr Realität. Die Videoüberwachung wird weiterhin als Sicherheitsbasis des öffentlichen Verkehrs eingestuft und zeigt sich als gelungenes Beispiel, wie Digitalisierung in diesem Umfeld eine Erfolgsgeschichte schreibt.

Die digitale Ära steigert im öffentlichen Personennahverkehr neben der Effizienz auch die Qualität und optimiert gleichzeitig auch die Kundenerfahrungen. Der Vergleich mit der Studie von 2015 zeigt, dass Videoüberwachung dank der Digitalisierung inzwischen anders wahrgenommen wird. Während die Passagiere früher angaben, ein sichereres Gefühl zu haben, kann dies heute mit Zahlen belegt werden: Die Verbesserung von der tatsächlichen Sicherheit für Passagiere und Personal wird bei 80 Prozent eingestuft.
Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Zahl der öffentlichen Verkehrsnetzwerke mit analogen Kameras zurückgegangen ist (von 25 auf 18 Prozent) und Upgrades sowie Neuinstallationen zunehmend digital sind. Der Wechsel zu digitalen Video-Überwachungssystemen wird noch offensichtlicher, da 82 Prozent der Umfrageteilnehmer angeben, eine digitale Komponente in ihrem System zu haben.

Die Entwicklung hin zu IP-Videoüberwachung ermöglicht es den Betreibern, Echtzeitanalysen zu nutzen und so die Grundlage für Entscheidungen zu verbessern. Dies beinhaltet Reaktionen bei eher unüblicheren kritischen Szenarien, wie Reaktionen auf eine Sicherheitsbedrohung oder einen Notfall. Machine-Learning-Technologien erkennen „gewohnte“ Aktivitäten innerhalb einer Szenerie und informieren über eine automatische Meldung, wenn „ungewohnte“ Aktivitäten festzustellen sind.

Der Bericht legt zudem dar, dass im Jahren 2015 nur eine Handvoll Analysemethoden wie „Graffiti Detection“ bei weniger als 10 Prozent im Einsatz waren. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2018 alle 17 in der Umfrage untersuchten Analyseverfahren verwendet, wobei einige der beliebtesten unter den Befragten 50 Prozent oder mehr erreicht haben: die Erkennung von Einbruch oder das unbefugte Betreten eines Gleises.

Die Akzeptanz von Passagieren für Videoüberwachung war schon immer recht hoch. Der Bericht stellt heraus, dass der öffentliche Zuspruch für Videoüberwachung seit dem Jahr 2015 von 65 auf 73 Prozent zugenommen hat. Die Akzeptanz von Sicherheitspersonal bleibt hingegen stabil bei 78 Prozent. Die steigende Akzeptanz zeigt sich auch im massiven Wachstum des Videoaustauschs, sowohl intern als auch extern.

Die Umfrage zeigt, dass die Befragten mehr Videos durchschnittlich teilen als noch im Jahr 2015. Darüber hinaus nahm die Anzahl der geteilten Videos in den folgenden Bereichen zu: „Stadtüberwachungszentren“ (von 10 auf 22 Prozent), „Feuerwehr“ (von 4 auf 28 Prozent) und schließlich „regionale/nationale Sicherheitszentren“ (von 5 auf 12 Prozent).

Kennwort: Axis
Foto: VVS

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Redaktion

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