Autor: Yasmin Keller

Die überarbeitete DIN VDE 0834-1 für Rufanlagen ist im August 2026 erschienen. Sie gilt seit dem 1. August 2026; die Übergangsfrist für die Ausgabe von 2016 endet am 31. August 2028. Betroffen sind Kliniken, Pflege- und Seniorenheime, Rehaeinrichtungen, Psychiatrien, Forensik, Justizvollzugsanstalten und öffentlich zugängliche barrierefreie WCs. Erstmals gilt ein verbindlicher Mindestkatalog für die Planungsdokumentation; vier Anhänge liefern Mustervorlagen. Rufanlagen dürfen nur qualifizierte Fachplaner planen. Systemfremde Übertragungswege zwischen Zonen sind lediglich in begründeten Ausnahmefällen zulässig. Risikoanalyse und Eintrag im Betriebsbuch sind frühzeitig einzuplanen. Rufanlagen sind in autarke, rückwirkungsfreie Zonen mit eigener Energieversorgung zu gliedern. Eine Zone darf höchstens 50 Zimmer und…

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Vom 14. bis 20. September 2026 findet bundesweit die Aktionswoche Gebäudegrün statt. Die vom Bundesverband GebäudeGrün (BuGG) initiierte Image- und Aufklärungskampagne bündelt Veranstaltungen zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelung. Aktionen in Präsenz, online und in hybrider Form werden auf einer interaktiven Karte veröffentlicht. Ziel der Woche ist es, Wissen zu vermitteln, Vorbehalte abzubauen und eigene Begrünungsprojekte anzustoßen. Angesprochen werden Städte und Gemeinden, Planende, Bauende, Unternehmen, Bürger sowie Akteure aus Landes- und Bundespolitik. Die Umsetzung vor Ort übernehmen unter anderem Verbände, Kommunen, Naturschutzorganisationen, wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen. Das Programm reicht von Führungen und Exkursionen bis zu Beratungsangeboten. Bei Veranstaltungen der Reihe…

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Der Fernwärmeverband AGFW begrüßt die vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte zum Wärmenetzpaket, fordert aber eine schnelle und verlässliche gesetzliche Umsetzung. Für Ausbau und Dekarbonisierung der Wärmenetze seien über Jahrzehnte planbare Rahmenbedingungen notwendig. Im Mittelpunkt stehen Änderungen der AVBFernwärmeV, der Wärmelieferverordnung und weitere Regelungen eines angekündigten Wärmenetzgesetzes. Besonders relevant ist die geplante Reform des Kostenneutralitätsgebots beim Wechsel auf gewerbliche Wärmelieferung. Bisher können zusätzliche Wärmelieferkosten nicht ohne Weiteres auf Mieter umgelegt werden. Nach den Eckpunkten soll bei erheblichen Investitionen in eine veränderte Heizungsanlage eine monatliche Mehrbelastung von höchstens 50 Cent je Quadratmeter Wohnfläche zulässig sein. Der AGFW sieht darin die Chance, ein Investitionshemmnis…

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Sechs Kommunen entwickeln im Projekt LKFlex gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben Konzepte zur Einbindung flexibler Biogasanlagen in die kommunale Wärmeplanung. Ausgewählt wurden Oelsnitz/Vogtland in Sachsen, Hermeskeil/Reinsfeld in Rheinland-Pfalz, Adelshofen in Bayern, Delmenhorst in Niedersachsen, Calau in Brandenburg und Uedem in Nordrhein-Westfalen. Der vollständige Projekttitel lautet „Landwirtschaft – Kommune – Flexibilität: Integration von Biogas-Speicherkraftwerken in die kommunale Wärmeplanung für eine effiziente Energieversorgung“. Die Flexperten und die Agentur für Erneuerbare Energien begleiten die beteiligten Kommunen und Anlagenbetreiber über drei Jahre bei der Entwicklung standortspezifischer Wärme- und Energiekonzepte. Flexible Biogasanlagen können Strom gezielt dann erzeugen, wenn Wind- und Solaranlagen weniger liefern. Gleichzeitig fällt in…

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Reinigung, Gebäudetechnik, Grünpflege und weitere Gebäudedienstleistungen gehören nicht zum klassischen Kerngeschäft einer Kommune. Trotzdem entscheiden sie jeden Tag darüber, ob Schulen, Kitas, Sportstätten, Verwaltungsgebäude und öffentliche Einrichtungen zuverlässig funktionieren. Genau hier setzen kommunale Servicegesellschaften an: Sie schaffen eine Struktur, in der Kommunen ihre Einflussmöglichkeiten behalten und gleichzeitig von professionellem Management entlastet werden.  Wie wirkungsvoll dieses Modell sein kann, zeigt ein Praxisbeispiel aus dem Unterallgäu. Bereits seit 2008 führt eine Stadt gemeinsam mit Geiger Facility Management eine kommunale Servicegesellschaft. Heute werden dort 90 Objekte betreut – darunter Kindergärten, Schulen, Turnhallen, eine Eissporthalle, ein Hallen- und Freibad sowie weitere öffentliche Liegenschaften wie…

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Strategisches Lademanagement Elektrobusse spielen eine Schlüsselrolle für einen nachhaltigen Nahverkehr – doch ihre effiziente Nutzung hängt entscheidend von den Ladeprozessen ab. Mit der richtigen Strategie senken Verkehrsbetriebe Kosten und halten ihre Flotten zuverlässig einsatzbereit. Intelligente Software hilft ihnen dabei. Elektrobusse sind ein zentraler Baustein nachhaltiger Mobilität. Immer mehr Verkehrsbetriebe elektrifizieren ihre Busflotten, um C02-Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Mit dem zunehmenden Einsatz von Elektrobussen steigen aber die Anforderungen an ein effizientes Lademanagement erheblich. Verkehrsunternehmen müssen begrenzte Netzkapazitäten optimal nutzen, Ladeprozesse mit komplexen Fahrplänen abstimmen und sicherstellen, dass alle Fahrzeuge rechtzeitig einsatzbereit sind – und das bei gleichzeitig…

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Vereinfachte Vergabe & digitale Abwicklung  Dienstradleasing ist ein beliebter Benefit bei Beschäftigten, doch im öffentlichen Dienst noch nicht überall zu finden. Vergaberegeln und bürokratische Last wirkten lange abschreckend. Doch es hat sich viel verändert: Die Einführung von Diensträdern ist vielerorts einfacher geworden. Und bei JobRad® kann alles mit wenigen Klicks digital gemanagt werden. In einigen Bundesländern kann die öffentliche Hand Rahmenverträge für das Dienstradleasing jetzt auch als Direktauftrag vergeben. Kommunen in NRW haben beispielsweise seit 01.01.2026 deutlich mehr Spielraum bei der Auswahl eines Anbieters, sofern sie sich an die allgemeinen Vergabegrundsätze halten. In Baden-Württemberg und Bayern sind die Vergabeschwellen für…

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Straßenleuchten sind ein wesentlicher Bestandteil kommunaler Infrastruktur: Sie tragen zu Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität bei. Viele dekorative Straßenleuchten stehen nach der Ausphasung ineffizienter Lampen vor dem Aus und werden durch technische, einfachere Leuchten ersetzt. Dabei prägen gerade diese hoch- wertigen Leuchten oft seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild gewachsener Wohnquartiere. LED-Umrüstsätze und Sanierungs- lösungen bringen vorhandene Straßenleuchten auf den neuesten Stand.  Mit LED-Umrüstsätzen von Schmidt-Strahl lassen sich bestehende Straßenleuchten wirtschaftlich modernisieren, ohne die komplette Leuchte austauschen zu müssen. Die Umrüstung ist einfach, schnell und effizient: Viele Lösungen sind werkzeuglos einsetzbar und lassen sich im Rahmen einer Wartung montieren. Das reduziert Installationszeiten und…

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Atlas Copco erweitert sein Portfolio nach- haltiger Beleuchtungslösungen mit der zweiten Generation der solarbetriebenen Lichtmasten HiLight MS 4 und MS 5. Die neue Baureihe wurde für anspruchsvolle Anwendungen im Bauwesen, Bergbau, in der Öl- und Gasindustrie sowie für Veranstaltungen entwickelt und kombiniert hohe Lichtleistung mit niedrigen Betriebskosten und reduziertem CO2-Ausstoß.  Lichtmasten nutzen Solarenergie in Verbindung mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku und ermöglichen dadurch einen emissionsarmen, netzunabhängigen Betrieb. Unternehmen profitieren von geringeren Energiekosten, weniger Wartungsaufwand und einer nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen Beleuchtungslösungen.  Die Modelle HiLight MS 4 und MS 5 beleuchten Flächen von bis zu 3.846 m² beziehungsweise 5.278 m² bei durchschnittlich…

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Ein umstürzender Lichtmast stellt eine akute Gefahr für Menschen und Fahrzeuge im öffentlichen Raum dar und kann für die verantwortliche Kommune erhebliche haftungsrechtliche und finanzielle Folgen haben. Korrosion am Erdübergang schwächt die Standsicherheit oft unbemerkt, bis der Mast ohne Vorwarnung kippt. LIMAtest® macht diesen verborgenen Materialverlust sichtbar und schafft die Grundlage, rechtzeitig zu handeln und der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.  Lichtmasten sind jahrelang Wind, Regen, Frost, Streusalz, Hundeurin und aggressiven Bodenverhältnissen ausgesetzt. Besonders kritisch ist der Erdübergangsbereich, weil dort hohe Biegekräfte wirken und sich Feuchtigkeit sowie korrosionsfördernde Stoffe sammeln. Anders als eine sichtbare Schiefstellung bleibt korrosionsbedingter Wandstärkenverlust meist unbemerkt, bis es zu…

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