Die Leserinnen und Leser des Kommunalen Beschaffungsdienstes (KBD) haben entschieden: Das modulare Fahrrad-Fördersystem VeloComfort® von Schraeder Metallverarbeitung ist „Produkt des Jahres 2025“.
Mit dem Fördersystem bietet das Unternehmen eine Lösung für den komfortablen und sicheren Fahrradtransport in urbanen Infrastrukturen. Ob Transportband, Bürstenschiene oder U-Profil-Schiene – das System ermöglicht den barrierefreien Auf- und Abtransport von Fahrrädern und E-Bikes in Treppenanlagen, Parkhäusern oder an Verkehrsknotenpunkten. Dank modularer Bauweise und flexibler Integrationsmöglichkeiten lässt sich VeloComfort® an unterschiedliche bauliche Situationen anpassen.
Unbeschwerter unterwegs
Der Impuls für die Entwicklung kam aus der Praxis: „In Amsterdam war ein zentral gelegener Fahrradparkplatz nur über eine steile Treppe erreichbar. Radfahrer mussten beim Hausmeister klingeln, der daraufhin die Räder hinauf- oder hinuntertrug – ein Zustand, der weder effizient noch zukunftsfähig war“, erzählt Arjan Minck, Geschäftsführer von Lo Minck Mobility BV und Hersteller des Fördersystems.
Mit VeloComfort® wurde eine dauerhafte Alternative geschaffen. Die Stadt installierte das System an mehreren Standorten. Die Technologie ist europäisch patentiert.
Integration in bestehende Infrastruktur 
Der Treppenlift ist kein starres Produkt, sondern ein anpassbares System mit modularem Aufbau. Je nach baulicher Situation kommen unterschiedliche Varianten zum Einsatz: Das Transportband auf Kevlar-Basis wird sensorbasiert aktiviert und eignet sich für Treppen mit einer Neigung bis zu 35 Grad (optimal sind 17 Grad). Die Bürstenschiene erleichtert insbesondere den Abwärtstransport, indem sie das Fahrrad kontrolliert abbremst – nahezu wartungsfrei. Ergänzend ermöglicht eine Edelstahl-U-Profilschiene den beidseitigen Transport mit Muskelkraft. Alle Varianten lassen sich innen wie außen installieren und sind für unterschiedliche Streckenlängen geeignet.
Entwicklungen urbaner Mobilität
Städte investieren zunehmend in Radinfrastruktur. Gut erreichbare Abstellanlagen gewinnen damit an Bedeutung.
„Wir begleiten diese Entwicklung mit umfassender Beratungskompetenz und einem facettenreichen Produktangebot: Von Doppelstockparksystemen über vertikale Stellplätze bis hin zu Lade- und Brandschutzschränken für Akkus – und natürlich dem Fördersystem der niederländischen Kollegen von LoMinck“, sagt Björn Samuel Schräder, Geschäftsführer der Schraeder Metallverarbeitung.


