Sanierung der Beleuchtung – aus Handlungsdruck wird eine clevere Investition
In vielen öffentlichen Gebäuden ist die Beleuchtung seit Jahrzehnten unverändert. Flackernde Röhren, schlechte Ausleuchtung und hohe Wartungskosten sind in Verwaltungen, Schulen und Kitas Alltag – und entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Ersatzlampen sind kaum noch erhältlich, seitdem die EU den Ausstieg aus den konventionellen Leuchtmitteln, wie T8- und T5-Leuchtstofflampen, eingeläutet hat. Mit einer Sanierung der Beleuchtung können Energieverbrauch, Kosten und Wartungsaufwand signifikant gesenkt und zugleich eine deutlich höhere Beleuchtungsqualität erreicht werden.
Professionell geplante und gesteuerte Anlagen mit neuen Leuchten senken den Stromverbrauch um bis zu 85 Prozent. In Gebäuden mit langen täglichen Betriebszeiten wirkt sich das direkt auf die Stromrechnung aus. Eine Alternative zur Neukonzeption der Beleuchtung sind Umbau- oder Sanierungskits. Dabei wird die alte Leuchte erhalten, jedoch ihr Innenleben komplett ausgetauscht. Auch die Kombination mit einer Lichtsteuerung ist möglich. Diese Lösung kann den Stromverbrauch um bis 75 Prozent reduzieren. Ein einfacher Lampentausch bleibt weit von solchen Ergebnissen entfernt: Immerhin sinkt der Verbrauch hierbei um bis zu 40 Prozent.

Räume neu denken
Die große Chance einer umfassenden Sanierung mit Lichtmanagement liegt darin, die Aufenthaltsqualität der Räume deutlich zu steigern. Menschen nehmen ihre Umgebung anders wahr, wenn das Licht stimmt. Das gilt für Schüler im Unterricht ebenso wie für Mitarbeiter in Verwaltungsgebäuden: Sie lernen konzentrierter und arbeiten produktiver. Neue Lichtlösungen punkten mit gleichmäßiger, flimmerfreier Beleuchtung und hoher Farbwiedergabe. Präsenzsensoren erkennen, ob ein Raum überhaupt genutzt wird. Tageslichtsteuerungen messen die einfallende Helligkeit und ergänzen das Kunstlicht nur dort und in dem Maß, wie es tatsächlich gebraucht wird. Darüber hinaus passen vorprogrammierte Lichtszenen die Beleuchtung an unterschiedliche Nutzungssituationen an, etwa für ruhige Konzentrationsphasen oder die lebhafte Gruppenarbeit.
Digitale Infrastruktur beginnt mit vernetztem Licht
Leuchten sind heute nicht mehr nur Lichtquellen. Sie sind auch Datenpunkte und liefern Informationen zur Raumauslastung, erkennen Wartungsbedarfe frühzeitig und lassen sich in übergeordnete Gebäudemanagementsysteme einbinden. Die Vernetzung mit anderen Gewerken, wie Lüftung, Heizung oder Verschattung, schafft weitere Synergien. Licht- und Gebäudemanagement machen aus dem passiven Kostenfaktor Gebäude einen aktiven und effizienten Betrieb.
Zur Beleuchtungssanierung informiert die ZVEI-Brancheninitiative licht.de auch auf Ihrer Kampagnenseite www.liegtamlicht.de.
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