Kommunen erhalten ab Oktober 2026 ein neues Online-Angebot für die praktische Umsetzung von Solarprojekten. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) starten am 1. Oktober die Reihe „Solarenergie für Kommunen – Von der Idee zur Umsetzung“. Sie richtet sich an Beschäftigte in Rathäusern, Bau- und Planungsämtern, kommunalen Unternehmen und Energieberatungen sowie weitere Akteure, die lokale Solarvorhaben voranbringen.
Das Format verbindet fachliche Impulse mit dem Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Kommunen. In sechs Online-Terminen wird der Weg von der Potenzialanalyse über Planung und Genehmigung bis zum Betrieb behandelt. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Produkte, sondern die organisatorischen, technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen, die kommunale Projekte häufig verzögern.
Zum Programm gehören Grundlagen und Solarpotenziale, aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten sowie Geschäfts- und Finanzierungsmodelle kommunaler Anlagen. Weitere Themen sind besondere Solaranwendungen und mögliche Synergien, die Vorbereitung von Planung und Leistungsverzeichnissen, Vertragsfragen und die Beteiligung der Bürger. Die Teilnehmer sollen die Inhalte auf eigene Projekte übertragen und konkrete Stellschrauben für Umsetzung und Skalierung erarbeiten.
Der Ansatz ist für Kommunen relevant, weil Solarprojekte meist mehrere Fachbereiche berühren.
Nach Angaben der Veranstalter soll die Reihe künftig zweimal jährlich angeboten werden. Teilnahmebedingungen, Termine und Anmeldung sind über die Informationsseiten von DGS und AEE abrufbar. Vor einer Teilnahme sollten Kommunen festlegen, welches konkrete Vorhaben sie bearbeiten wollen, welche internen Entscheider eingebunden werden müssen und welche Daten bereits vorliegen. Dadurch kann das Weiterbildungsformat stärker als Arbeitsprozess für ein reales Projekt genutzt werden.
www.unendlich-viel-energie.de/solarenergie-fuer-kommunen
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS),

