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Mehr Schulraum in weniger Zeit

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By Yasmin Keller on 16. April 2026 Gebäude, Kommunen

In Deutschland fehlt vielerorts Schulraum – der Bedarf wächst schneller als die Kapazitäten. Holzmodulbauten sind eine Antwort auf dieses Problem: Sie bieten hochwertige Klassenräume, die innerhalb kurzer Zeit realisiert werden können. 

Neun Monate. So lange dauerte es, bis die Gemeinschaftsgrundschule „Unter Birken“ in Köln-Porz-Eil ihren Erweiterungsbau beziehen konnte. Wo im Frühjahr 2024 noch eine ungenutzte Freifläche lag, steht heute ein modernes zweistöckiges Schulgebäude aus Holzmodulen. Es ist komplett ausgestattet mit Klassenräumen einschließlich digitalen Tafeln, Netzwerktechnik, Lüftungsanlage und Photovoltaik. Die Situation, die diesen Bau nötig machte, ist kein Einzelfall. Wie in Köln, wächst in vielen deutschen Städten die Zahl der Schülerinnen und Schüler schneller als die Infrastruktur. Die modulare Holzbauweise bietet in solchen Situationen eine schlüsselfertige Lösung. 

Vorgefertigt im Werk, montiert vor Ort 

Die Holzmodule werden wetterunabhängig in der Produktionsstätte von Blumer Lehmann in Großenlüder vorgefertigt und bereits mit Heizungs-, Lüftungs- und Elektroinstallationen ausgestattet. Auf der Baustelle fügen sie sich wie Puzzleteile zum fertigen Gebäude zusammen. So entstanden bei der Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Peter-Grieß-Straße in Köln innerhalb von elf Monaten acht Klassen- und vier Gruppenräume auf zwei Geschossen. Produktion und Bau dauerten davon lediglich acht Monate. „Wir sind spezialisiert auf schnelles und nachhaltiges Bauen im Sorglospaket“, sagt Alexander Holl, Leiter Verkauf und Planung des Holz- und Modulbaus von Blumer Lehmann in Deutschland. Er ergänzt: „Als General- oder Totalunternehmer realisieren wir Schulbauten mit allen Leistungen von der Projektentwicklung über die Architektur, Planung und Montage bis zur Schlüsselübergabe.“ 

Dabei sind die Schulbauten in Holzmodulbauweise genauso hochwertig und flexibel wie konventionell errichtete Bauten. Die Rosenmaarschule in Köln-Höhenhaus zeigt, was möglich ist: ein zweigeschossiger Erweiterungsbau mit 1 700 m² Nutzfläche und sichtbarer Holzkonstruktion sowie Spezialräumen für eine Töpferwerkstatt, eine Bibliothek und die Physiotherapie. Der Bau ist für inklusives, jahrgangsgemischtes Lernen und eine zeitgemäße Pädagogik konzipiert. 

Nachhaltig aus Prinzip 

Hinzu kommen weitere Vorteile: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der CO2 speichert, und die Holzmodulbauten sind demontierbar. Wird ein Gebäude nicht mehr benötigt, lässt es sich abbauen und an einem anderen Standort wieder aufbauen. Für Städte und Kommunen, die flexibel auf veränderte Schülerzahlen reagieren müssen, ist das neben der hohen Bauqualität und der kurzen Realisierungszeit ein erheblicher Vorteil. Kurz: Holz- modulbau ist kein Kompromiss. Er ist eine Entscheidung für Qualität und Nachhaltigkeit – auch unter Zeitdruck

Foto: Annika Feuss | Blumer Lehmann

KONTAKT 

Blumer-Lehmann GmbH 

Robert-Koch-Straße 20, 53501 Grafschaft 

www.blumer-lehmann.com 

Ihr Ansprechpartner für nachhaltige Schulbauten: Alexander Holl 

Leiter Verkauf | Planung | Holz- und Modulbau | Deutschland 

+49 222591130 – 10 

alexander.holl@blumer-lehmann.com

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Yasmin Keller

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